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Haste mal ’nen Euro? Die Idee der Kulturförderabgabe (14.9.)

Der Sommer ist fast vorbei – jedoch das Gedränge in den Straßen der Stralsunder Altstadt nimmt kaum spürbar ab. Stralsund ist ein Magnet – keine Frage. Und auch der Leiter der Tourismuszentrale ist zufrieden und erwartet sogar erneute Zuwächse bei den Übernachtungszahlen. Tourismus ist ein boomender Wirtschaftszweig.
Die Fraktion Forum Kommunalpolitik möchte diesen Boom nutzen und beschäftigt sich seit Anfang des Jahres mit der Idee der „Kulturförderabgabe“.

Mit Erhebung einer Tourismusentwicklungs- und Kulturförderabgabe könnten wichtige Ausgaben im Bereich der Kultur und der Tourismusentwicklung langfristig finanziert werden. Mit einer Einnahme in Höhe von z.B. 1,50 Euro pro Übernachtung könnten jährlich ca. 500.000 Euro zusätzliche Einnahmen erzielt werden, die vor allem durch die touristischen Besucher der Hansestadt finanziert werden.

„Diese Abgabe wäre Novum in Mecklenburg-Vorpommern“, meint Fraktionsmitglied Tino Borchert, „aber wäre Stralsund nicht ideal in dieser Vorreiterrolle?“

Das Land Nordrhein-Westfalen hat gerade die entsprechende Satzung geändert, in Köln wurde die Abgabe Anfang des Jahres beschlossen. In Weimar wird sie schon seit 2005 erfolgreich umgesetzt

Im März wurde die Aufgabe per Bürgerschaftsbeschluss an den Oberbürgermeister übergeben. Die Forums-Fraktion ist gespannt, wie weit die Umsetzung der möglichen Einnahmequelle gediehen ist, denn die nächsten Haushaltsdebatten stehen bald an. (14.9.)


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