Unser Programm
Ausgangspunkt unserer Vorstellungen zur Weiterentwicklung der Stadt ist das "Leitbild für die Hansestadt Stralsund", das auch durch Initiative und Mitwirkung des FORUM ausgearbeitet und im April 2007 durch die Bürgerschaft beschlossen wurde.
Transparenz und Bürgernähe
"Demokratie durchsetzen, Machtmißbrauch verhindern" - dies war 2004 eines der wichtigsten Kapitel im Kommunalwahlprogramm des FORUMs. Inzwischen hat sich viel getan. Wenn man die letzten fünf Jahre Revue passieren lässt, kann man feststellen: In der politischen Landschaft Stralsunds ist einiges passiert. Wir glauben, dass wir dazu einen wichtigen Beitrag leisten konnten. Wir hoffen auf Ihre Unterstützung und auf Ihre Stimme, um unsere Arbeit fortsetzen zu können.
Wirtschaft fördern und Arbeitsplätze schaffen
Die Entwicklung Stralsunds als bedeutender maritimer Standort mit dem Leuchtturm "Volkswerft", der zuliefernden Industrie sowie mit dem Seehafen als leistungsfähiges Logistikzentrum muss in den nächsten Jahren stetig ausgebaut werden.
Für eine solide Finanzpolitik
Der Haushalt der Hansestadt Stralsund weist inzwischen fast 120 Millionen Schulden aus. Jährlich haben wir fast 6 Millionen Zinsen zu zahlen. Städtische Investitionen sind gefährdet, bzw. werden gar nicht mehr ausgelöst. Zuwendungen an Vereine und Verbände in den Bereichen Jugend, Kultur und Sport können nur bedingt ausgezahlt werden.
Die finanzielle Situation ist dramatisch, daher geht es darum, die volle finanziellen Handlungsmöglichkeit der Hansestadt Stralsund wieder herzustellen.
Klima schützen, Arbeitsplätze schaffen
Wir konnten zum Ende der alten Wahlperiode durchsetzen, dass nun endlich ein Klima-schutzkonzept für die Hansestadt Stralsund erarbeitet wird. Der geringe städtische Anteil ist 2009 in den Haushalt eingestellt. Ein Klimarat wurde ins Leben gerufen. Wir wollen in der nächsten Wahlperiode ernst machen mit der energetischen Sanierung öffentlicher Gebäude, mit der Einsparung von Energie und der Entlastung des städtischen Haushalts. Wir setzen auf den Ausbau regenerativer Energien und wir wollen, dass sich die Stralsunder Stadtwerke in diesem Feld zukünftig stärker engagieren als bisher.
Ein attraktives Stralsund für jung und alt
Wie viele Kommunen in Ostdeutschland verliert Stralsund Jahr für Jahr Einwohner. Vor allem junge qualifizierte Menschen wandern ab. Es bedarf kreativer Ansätze und Projekte, um diesem Trend entgegenzuwirken.
Lebenslanges Lernen
Orientierung in einer immer komplexer werdenden Lebenswelt und Gesellschaft zu finden, verlangt ein stabiles und erweiterbares Bildungspotential. Gegenüber unseren Kindern haben wir daher eine besondere Verantwortung. Für unsere Kinder brauchen wir eine sichere, sozial starke und bildungsreiche Lebenswelt als Grundlage lebenslangen Lernens.
Stadtteile entwickeln, Altstadt stärken
Die Stralsunder Stadtteile scheinen oft ein Eigenleben zu führen. Ihre Entwicklung ist unzureichend miteinander vernetzt. Öffentliche Angebote etwa im Jugend- und Kulturbereich stellen sich im Vergleich sehr unterschiedlich da. Es gilt die Stadtteilidentitäten zu stärken, gleichzeitig eine Vernetzung zu fördern und die stadtteilbezogenen Maßnahmen wie etwa die Stadtteilkoordination Grünhufe und Franken nachhaltig zu unterstützen.
Kulturelle Vielfalt erhalten
Die kulturelle Vielfalt in der Weltkulturerbestadt Stralsund zu erhalten und weiter zu entwickeln wird in den nächsten Jahren eine der zentralen Aufgaben sein. Theater Vorpommern, Perform(d)ance, StiCer und die anderen freien Kulturträger brauchen verlässliche Rahmenbedingungen, um ihre wichtige Arbeit fortsetzen zu können.
