bürgernah, kompetent, engagiert

Wirtschaft fördern und Arbeitsplätze schaffen

Die Entwicklung Stralsunds als bedeutender maritimer Standort mit dem Leuchtturm "Volkswerft", der zuliefernden Industrie sowie mit dem Seehafen als leistungsfähiges Logistikzentrum muss in den nächsten Jahren stetig ausgebaut werden.

Die Hansestadt Stralsund verfügt wirtschaftlich über wichtige Alleinstellungsmerkmale. Durch Ansiedlungen von Unternehmen der Metallverarbeitung und der Baustoffindustrie hat sich der Seehafen bereits zu einem bedeutenden Industriezentrum entwickelt. Dies muss intensiv fortgesetzt werden.

Wir verfügen über attraktive Gewerbeflächen, diese gilt es nun zu nutzen. Darüber hinaus hat sich Stralsund immer stärker zum Tourismusstandort entwickelt. Welterbestatus, Ozeaneum und Meeresmuseum, die wundervolle Altstadt, die einzigartige Lage am Sund und der Status als Oberzentrum inmitten einer boomenden Tourismusregion tragen dazu bei. Wir wollen dies auch zukünftig weiter fördern.

Und wir müssen endlich die Potentiale nutzen, die in einer engen Kooperation der Hansestadt Stralsund mit den Landkreisen Nordvorpommern und Rügen liegen. Unser Selbstverständnis muss sein, uns als Region zu begreifen, häufiger gemeinsam aufzutreten, von unseren Stärken zu profitieren und unsere lebenswerte Region zusammen nach außen zu vertreten. Persönliche Vorbehalte oder gar mögliche unterschiedliche Parteipräferenzen der handelnden Akteure dürfen dabei keine Rolle spielen.

FORUM konkret

Fachhochschule und Wirtschaft, ein starkes Team

Es geht in erster Linie darum, das Wissen und die Kompetenz vieler Stralsunder besser zu nutzen und einzubinden. Dies beinhaltet eine enge Kooperation mit der Fachhochschule, die Bildung von Kompetenznetzwerken, gemeinsame Projektentwicklungen und ein gemeinsames Marketing. Vor allem die Kooperation mit der Fachhochschule bietet noch ungenutzte Potentiale. Der Bereich der möglichen Nutzung regenerativer Energien oder die Entwicklung von kreativen Marketingstrategien im Bereich Tourismus sind nur zwei Beispiele einer möglichen engeren Zusammenarbeit.

Tourismus fördern: Kein Steinkohlekraftwerk in Lubmin

Der Tourismus hat für unsere gesamte Urlaubsregion herausragende wirtschaftliche Bedeutung, was vor allem auch auf die vielerorts noch intakte Natur, eine gute Wasserqualität und reine Luft zurück zu führen ist. Die Hansestadt Stralsund profitiert von diesen Faktoren in erheblichem Maße. Ein Kohlekraftwerk, das in gigantischen Größenordnungen den Klimakiller Kohlendioxid, Quecksilber, Feinstaub und viele andere Umweltgifte emittiert, passt nicht zu einer Urlaubs- und Gesundheitsregion wie der unseren. Wir würden die negativen ökologischen wie auch wirtschaftlichen Folgen eines Baus auch in Stralsund empfindlich spüren. Ganz zu schweigen von den zu erwartenden negativen Arbeitsmarkteffekten. Denn selbst der Kraftwerksplaner Dong Energy kommt in einem durch ihn in Auftrag gegebenen Gutachten zu der Einschätzung, dass im Falle des Baus ca. 10% der Urlauber wegbleiben.

FORUM visionär

Wir freuen uns auf Investoren!

Eine zentrale Anlaufstelle für die Wirtschaft: Die „One-Stop-Agency“ für Stralsund!

Der Zugang für Investoren zur Realisierung möglicher Projekte muss einfach und niedrig-schwellig sein. Die Betreuung und Begleitung sollte konkret auf den Bedarf von Unterneh-mern und Unternehmen abgestimmt sein. Ein geeigneter Baustein kann dazu wie in anderen Städten auch eine sogenannte "One-Stop-Agency" sein, um für Investoren und Unternehmen die Wege durch die einzelnen Ämter der Verwaltung zu vereinfachen, bzw. zu verkürzen und im Bereich der Fördermittelvergabe zu beraten. Kurzum, der Investor hat nur einen kompe-tenten Ansprechpartner, der ihn durch den „Förder- und Genehmigungsdschungel“ begleitet und bürokratische Hürden beseitigen hilft.

Für eine aktive Ansiedlungspolitik: Gründung einer Stadtmarketinggesellschaft

Unternehmen und Investoren sollten in unserer Stadt auf eine ausgeprägte Dienstleistungsmentalität treffen. Ansiedlungen und Investitionen müssen unbürokratisch ermöglicht werden. Nach dem Vorbild anderer Städte sollen daher Standort- und Stadtmarketing, die Tourismuszentrale, das Stralsunder Innovations- und Gründerzentrum sowie die Wirtschaftsförderung in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert werden. Mit einer derartigen Umstrukturierung wird es möglich sein, vor allem nach kaufmännischen und marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten Unternehmen und Investoren ein umfassendes und qualitativ hochwertiges Dienstleistungsangebot zu unterbreiten. "Rostock Business", die ausgegliederte Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Hansestadt Rostock ist hier ein gutes Vorbild mit überzeugenden Ergebnissen etwa im Bereich der Ansiedlung neuer Unternehmen.


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